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Career Days
18
Mai

Meine Erfahrung mit der AIESEC Consulting Challenge

Meine Erfahrung mit der AIESEC Consulting Challenge

PiaTraschler

 

Seit einigen Jahren haben Studenten die Gelegenheit auf der WU an Veranstaltungen wie Career Days und der Consulting Challenge teilzunehmen, um sich ein genaueres Bild von bekannten Unternehmen und Branchen zu machen.

Pia Traschler war eine dieser Studenten. 2013 hat sie an der Consulting Challenge teilgenommen und berichtet und von ihren Erfahrungen, wie Sie daraus zu einem Job gekommen ist und wieso sie jederzeit wieder an solchen Events teilnehmen würde.

 

 

Wie hast du von der Consulting Challenge gehört und was hat dich dazu getrieben teilnehmen zu wollen?

Ich muss sagen AIESEC ist sehr stark auf der WU vertreten und so hab ich relativ schnell mitbekommen, dass es einen Info Stand gab, bei dem man sich über alle Programme informieren konnte. Ich hab mich dann auch informieren lassen und mir gedacht, dass man gerade im ersten Semester so viel wie möglich probieren muss. Da war die Consulting Challenge auch etwas ganz Neues. Ich hatte von Consulting zwar immer viel mitbekommen, auf der WU ist das auch Thema #1, mir aber noch nie wirklich ein Bild davon machen können. Am Ende habe ich mir gedacht, es ist ein Tag und ich muss die Chance nutzen.

 

An welchem Workshop hast du teilgenommen?

Ich war dann bei der MCP, mit dem Thema Industrie Consulting. Es waren natürlich auch große Namen aus dem Consulting vertreten. Ich habe mir die verschieden Unternehmensberatungen auch genauer angeschaut, bin aber sehr schnell zu MCP gelangt. Der Grund war, dass ich gesehen habe, dass sie klein beziehungsweise kleiner jung und dynamisch sind. Es hat gewirkt, als würde ich bei ihnen am meisten für mich mitnehmen können.

 

Was waren die Anforderungen/Herausforderungen?

Es war schon herausfordernd, jedoch dadurch, dass man alle Aufgaben im Team bearbeitet hat und auch mit der Unterstützung der Berater, waren sie sehr gut lösbar. Man hat auch im Laufe des Tages sehen können, wie man auf einmal sein eigenes Wissen anwenden konnte.

 

Was war der beste Teil des Tages?

Die Präsentation des Cases, vor allem weil unsere Berater von jedem Teilnehmer etwas Persönliches wussten. Ich bin zum Beispiel auf ein Workcamp in Island angesprochen worden, welches bei mir im Lebenslauf stand. Es hat mich begeistert, dass alle Bewerbungen auch richtig gescreent worden sind.

 

Du hast nach der Consulting Challenge ein Job bei MCP ergattert! Kannst du uns erzählen wie es dazu kam?

Es wurde von der Firma eine Red-Wine-Session veranstalte, wo noch einmal alle Teilnehmer der Consulting Challenge eingeladen wurden. Wir waren einen ganzen Freitagnachmittag im Unternehmen und konnten bei Wein und Snacks mit den Beratern sprechen. Da habe ich dann auch schon kommuniziert, dass ich gerne, wenn sich die Möglichkeit ergibt, unterstützend zur Hand gehen würde. Das hat dann eine Zeit lang gebraucht, weil zu dem Zeitpunkt keine Stellen offen waren. Im letzten September ist MCP dann auf mich zugekommen und hat mich zu einem Interview eingeladen. Von da an ging alles sehr schnell. Und nur 2 Tage später konnte ich beginnen.

 

Was war so ein typischer Alltag im Job?

Es ist natürlich schwer als Student wirklich in die Beratung mitzugehen. Ein Freund, der mit mir bei der Consulting Challenge war, hat seine Bachelorarbeit bei MCP geschrieben. Er hat ein praktisches Projekt bekommen, bei dem ihm ein Kunde zur Verfügung gestellt wurde, den er betreut hat und darüber dann die Arbeit verfassen konnte.

Ich bin eher im administrativ-organisatorischen Bereich. Hier arbeite ich an Projekten und Messen mit, mache die Vororganisation und bin auch bei Team Meetings dabei. Es ist auch toll, dass dadurch, dass ich immer im Office bin, ich viel von allen Projekten mitbekomme.

 

Wie wichtig schätzt du solche Programme wie Consulting Challenge oder Career Days ein? 

Ich finde es wahnsinnig hilfreich. In den letzten Jahren habe ich sicherlich an 10 – 20 Case Studies teilgenommen. Es gibt auch immer viele Möglichkeiten so etwas zu machen.

Es bietet sich jetzt schon ein Netzwerk, welches einem später hoffentlich hilft und wo man einfach schon sehr früh für sich feststellen kann; ob ein Bereich einem gefällt oder eben auch nicht. Verschiedene Branchen habe ich für mich dadurch schon ausschließen können. Und das durch nur einen einzigen Tag, den ich investiere.

 

Dein letzter Tipp für zukünftige Teilnehmer?

Man darf einfach nicht schüchtern oder nervös in das Ganze hinein gehen. Viele Leute denken, dass nur fortgeschrittene Studenten dabei sind, die sich schon richtig gut auskennen, aber ich hatte zum Beispiel gar kein Vorwissen. Es fangen alle am gleichen Stand an und man wird auch unterstützt. Es ist ja auch gerade die Studienzeit ein Selbstfindungsprozess, während dem man schnuppern soll und dann am Ende für sich ein Ziel herausfinden kann! Das ist auch etwas, was man eben nicht bei Prüfungen und Multiple-Choice lernen kann.